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365 Euro-Jahreskarte

Durchgesetzt! - Um 1 Euro pro Tag mobil mit Bus und Bahn in ganz Vorarlberg

Öffentlicher Verkehr: Landtag gibt grünes Licht für die von den Grünen vorgeschlagene 365-Euro-Jahreskarte für ganz Vorarlberg

„Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2013 wird die neue Jahreskarte eingeführt“, freut sich der grüne Verkehrssprecher, Landtagsabgeordneter Bernd Bösch, über die einstimmige Annahme des grünen Antrags auf Einführung der 365-Euro-ÖV-Jahreskarte für den Verbundraum Vorarlberg im Volkswirtschaftlichen Ausschuss des Vorarlberger Landtags. „Unsere Idee war offensichtlich unwiderstehlich. Dass die Regierungsmehrheit grünen Vorschlägen zustimmt, kommt selten vor. Wir wissen das zu schätzen.“

„Die Jahreskarte wird deutlich günstiger“, so der Abgeordnete. „Damit wollen wir einen Anreiz schaffen, dass die Menschen das Auto öfter stehen lassen. Die Zeit ist reif und die Vorteile für Mensch und Umwelt liegen auf der Hand.“

„Mit 584 Euro ist die Jahreskarte in Vorarlberg vorläufig noch relativ teuer“, so der Abgeordnete. „Billigere Jahres- und Monatskarten belohnen treue Bus- und Bahnkunden. Das ist so ähnlich wie bei dem Schifahren: Wer eine Saisonkarte hat, nützt sie auch.“

„Unser Vorschlag wird sich durch die steigende Zahl an Fahrgästen selbst finanzieren“, rechnet Bösch vor. „Gerade einmal 18% der Einnahmen im ÖV stammen aus dem Verkauf von Fahrkarten und 2/3 davon von Einzelfahrscheinen. In Wien hat das neue Jahresticket, das im Mai eingeführt wurde, umgehend zu 20% mehr Fahrgästen geführt.“

„Vor dem Hintergrund steigender Spritpreise und des Klimawandels spielt ein attraktiver und erschwinglicher öffentlicher Verkehr eine zentrale Rolle für eine zukunftsfähige Mobilität“, ist Bösch überzeugt. „Immer mehr Menschen können und wollen sich ein eigenes Auto nicht mehr leisten. Die 365 Euro-Jahreskarte ist ein unschlagbares Umstiegsangebot. Sie schont die Umwelt und die Geldtasche.“

„Dieses Ticket ist das Kernstück einer grundlegenden Reform, mit der wir das Angebot ausbauen, den Tarifdschungel lichten und die Verwaltung straffen wollen“, so der grüne Verkehrssprecher. “Bus- und BahnkundInnen wollen funktionierende Anschlüsse, schnellere und häufigere Verbindungen, Pünktlichkeit und kurze Wartezeiten.“

„Unser Ziel ist es, den Umstieg zu erleichtern“, so Bösch. „Neben attraktiveren Ticketpreisen drängen wir auf Busbevorrangung, Anschlusssicherung, Taktverdichtung, bessere Tagesrandangebote und neue direkte Verbindungen – z. B. zwischen Dornbirn und St. Margrethen auf der bestehenden Gleisschleife.“

Vielen Dank an alle UnterzeichnerInnen!